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C4 | Soziale Netzwerke

Hier lernst du mehr über den sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken.

  • Soziale Netzwerke sind deine Möglichkeit, das Internet aktiv mitzugestalten. Vor allem können sie dich dabei unterstützen, dich beruflich weiterzuentwickeln. Du kannst Kontakte zu Unternehmen oder Organisationen knüpfen und dich mit Gleichgesinnten über Projekte oder berufliche Erfahrungen austauschen. Einige Netzwerke bieten sogar Weiterbildungen an. Als Selbstständige:r kannst du in sozialen Netzwerken deine Produkte oder deine Dienstleistungen bewerben und somit potenzielle Interessenten und Käufer:innen gewinnen.

     

    Twitter und Instagram sind vielleicht nicht primär soziale Netzwerke im beruflichen Bereich, aber du kannst auch diese nutzen, um beispielsweise deine Produkte oder Werke zu zeigen. Gerade im Bereich der Architektur und des Designs kann es sich lohnen, Fotos deiner Arbeit auf Instagram zu zeigen. Mit regelmäßigen Tweets bei Twitter kannst du dich als Expert:in auf deinem Fachgebiet etablieren. Auch anderen Expert:innen kannst du folgen, an Diskussionen teilnehmen und deine beruflichen Netzwerke auch hier weiter knüpfen.

    Xing ist ein Netzwerk für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum. Hier kannst du dich mit anderen Berufstätigen vernetzen, an Diskussionen teilnehmen und deinen beruflichen Lebensweg darstellen. Freiberufler:innen und Gründer:innen können sich hier mit potentiellen Auftraggeber:innen vernetzen. Du kannst entscheiden, ob du das Netzwerk in der kostenlosen Variante oder der Premiumvariante nutzen möchtest. Die Premiummitgliedschaft kostet eine kleine Gebühr pro Monat und bietet dir mehr Funktionen, beispielsweise Weiterbildungsangebote und genaue Analysen deines Profils.

    LinkedIn ist ein Netzwerk für berufliche Kontakte mit Fokus auf das Knüpfen von Kontakten im internationalen Raum. Auch hier kannst du dich an Diskussionen beteiligen, deine Berufskontakte pflegen und deinen beruflichen Lebensweg darstellen. LinkedIn bietet ebenfalls eine Premiummitgliedschaft an. Mit dieser kannst du zum Beispiel im Privatmodus auf der Plattform surfen, andere Mitglieder können so nicht sehen, dass du dir ihr Profil angesehen hast.

  • 1. Registrierung

    Bevor du so richtig in einem sozialen Netzwerk starten kannst, musst du dich registrieren. Das ist meist in ein paar Minuten erledigt. Alles, was du dazu brauchst, ist eine E-Mail-Adresse und einen Namen. Du solltest in beruflichen Netzwerken mit deinem Klarnamen arbeiten.

    2. Dein Profil erstellen

    Hierfür solltest du etwas Zeit investieren. Dein Profil kann wie ein Lebenslauf funktionieren, in dem du die spannendsten Stationen deines Arbeitslebens, deine Fertigkeiten und Stärken sowie deine Verknüpfungen und Kontakte zu anderen Organisationen oder Personen teilst. Das macht dich interessant für die Arbeitswelt. Achte darauf, nur professionelle Bilder (also keine Badefotos aus dem letzten Urlaub) online zu stellen.

    3. Das Netzwerk aufbauen

    Hier entsteht dein Netzwerk. Such dir ein paar deiner Kolleg:innen raus, mit denen du dich verknüpfen kannst. Schau auch über den Tellerrand hinaus und stell Anfragen bei Personen, die dich beruflich vielleicht weiterbringen können und mit denen du schon einmal Kontakt hattest. Wenn du auf Messen oder in anderen beruflichen Kontexten Personen kennengelernt hast, frag sie, ob du dich mit ihnen über das soziale Netzwerk verknüpfen kannst.

  • Ein sicheres Passwort und wenn möglich, eine Zwei-Faktor-Authentisierung sollten bei der Nutzung von sozialen Netzwerken selbstverständlich für dich sein. Darüber hinaus gibt es noch ein paar andere Sicherheitsaspekte, die du bei der Nutzung von sozialen Netzwerken beachten solltest:

    Stell dir immer die Fragen: Warum will die Person mich kontaktieren oder mit mir befreundet sein? Will ich das auch? Das gilt auch für berufliche Netzwerke: Findest du in deinen persönlichen Nachrichten plötzlich Angebote zum Netzwerken oder gar ein Stellenangebot, ist das nicht immer ein Gewinn für deine Karriere. Viele Anfragen entpuppen sich häufig als unseriöse Werbung für Produkte. Recherchiere nach der Person, die sich mit dir vernetzen möchte und prüfe, für welches Unternehmen sie arbeitet. Erst danach kannst du einschätzen wie seriös die Anfrage ist. Frage im Zweifel deine Kolleg:innen, ob sie ähnliche Anfragen erhalten haben.

    Überlege dir genau, welche Informationen du über dich preisgeben und öffentlich machen möchtest. Stationen deines Arbeitslebens sind natürlich eine gute und wichtige Information. Aber deine Adresse oder Telefonnummer solltest du niemals über soziale Netzwerke teilen. Wenn dir die Sicherheitsvoreinstellungen des Netzwerks nicht ausreichen, kannst du sie nach deinen Bedürfnissen anpassen. Logge dich dazu ein, und schaue unter „Sicherheit“ oder auch „Privatsphäre“ nach, ob du etwas verändern möchtest, um dich und deine Daten zu schützen.

    Besonders wenn du auch auf Instagram oder Twitter beruflich unterwegs bist, ist diese Frage wichtig und du solltest sie dir vor jeder Veröffentlichung stellen. Vielleicht sollen Kolleg:innen manche Urlaubsbilder nicht sehen? Dann solltest du diese Posts vor bestimmten Personen oder Personengruppen verbergen.

    Achte auch darauf, die Persönlichkeitsrechte anderer nicht zu verletzen. Frage Personen vorher, ob sie in Nachrichten erwähnt oder auf Bildern markiert werden möchten. Falls du Bilder, die jemand anderes gemacht hat, posten möchtest, achte bitte darauf, diese Person als Urheber:innen zu erwähnen.

    Die Anmeldung bei einem Online-Dienst über ein soziales Netzwerk-Profil nennt sich Social Login. Wenn du dich so anmeldest, werden deine Daten und Aktivitäten an das jeweilige soziale Netzwerk weitergeleitet und Kriminelle kommen leichter an deine Daten, weil sie die Anmeldedaten mehrfach abgreifen können. Social Logins füttern so Onlinedienste zusätzlich mit deinen Daten und deinem Nutzungsverhalten.

    Bei einigen sozialen Netzwerken kannst du einsehen, mit welchen Apps oder Websites dein Profil verknüpft ist. Wenn du nicht möchtest, dass deine Daten mit anderen Websites ausgetauscht werden, dann entziehe der jeweiligen App einfach das Zugriffsrecht. Dies kannst du in den Einstellungen des jeweiligen Netzwerks festlegen.

Mein Wissen üben Gelernt

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