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D5 | Clouds

Hier lernst du etwas über die Potentiale von Cloud Computing sowie über die Verschlüsselung von Daten in der Cloud.

  • Als Cloud-Computing zum ersten Mal als Alternative zur lokalen Speicherung in Erscheinung trat, war es eine Revolution. Aber was genau sind die Vorteile?

    Cloud-Anbieter stehen für Betriebssicherheit und Störungsfreiheit. Die Sicherheitskonfigurationen, mit denen die Cloud-Anbieter in ihren Rechenzentren aufwarten, kannst du dir als Privatanwender in der Regel nicht leisten.

    Mehrere Server sind durch ein Schloss in der Mitte von ihnen verbunden.

    Cloud-Dienste sind auch immer dann sinnvoll, wenn du viel Speicherplatz brauchst. Anstatt viel Geld für Festplatten auszugeben, kannst du dir Speicher bei einem Cloud-Anbieter buchen, deine Dateien hochladen und jederzeit darauf online zugreifen. Du kannst auch bereits fertig eingerichtete Clouds kostenpflichtig nutzen. So gibt es beispielsweise riesige Musikbibliotheken – über 70 Millionen Songs – in Anwendungen wie Deezer oder Spotify.

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    Auch Programme oder ganze Betriebssysteme müssen nicht mehr auf dem Rechner installiert werden. Viele Anwendungen gibt es auch in der Cloud. Das spart häufig Geld.

    In einem Bildbearbeitungsprogramm ist ein Bild mit einem Papagei an einem tropischen Strand geöffnet.

    Auch Spiele werden in der Cloud gespielt. Das bietet sich gerade für aufwändige und sehr rechenhungrige Computerspiele an, die nur auf Hochleistungsrechnern gut laufen. Gaming in der Cloud stellt nur geringe Anforderungen an das eigene System – Flaschenhals ist aber auch hier eine schnelle und stabile Internetverbindung als Grundvoraussetzung für ein flüssiges Gaming-Erlebnis.

    Auf einem Bildschirm wird ein Spiel mit einem Jet über einer Straße gezeigt.
  • Die Liste an Cloud-Anbietern ist lang. Beispielsweise gibt es OneDrive des US-Unternehmens Microsoft oder DropBox des gleichnamigen US-Unternehmens. Deutsche Cloud-Anbieter sind Strato mit seinem Angebot Hidrive, die deutsche Telekom mit ihrer MagentaCLOUD oder OwnCloud mit seiner gleichnamigen Cloud.

    Aber wie lässt sich jetzt herausfinden, welcher Anbieter zu dir passt? Zum einen kannst du natürlich Preise vergleichen. Aber dann gibt es vor allem noch das große Thema Sicherheit. Hier solltest du folgende Kriterien überprüfen:

    Eine Wolke über einem Computer und einem Laptop sendet verschiedene Daten in alle Richtungen, die durch Pfeile dargestellt sind.

    Wirf einen Blick in die Datenschutzerklärung des Anbieters. Prüfe in den entsprechenden Abschnitten, ob der Anbieter Datenschutzrechte und Grundsätze der Datensparsamkeit respektiert.

    Achte in der Datenschutzerklärung auch auf Sicherheitsmaßnahmen, die das Unternehmen ergreift, um deine Dateien auf dem Server vor kriminellen Hackern oder Verlust zu schützen. Hier sollte der Anbieter konkrete Verschlüsselungstechnologien nennen (zum Beispiel SSL / TSL).

    Bietet der Anbieter eine Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)? Wenn ja, sind jegliche persönliche Daten im Kundenkonto und sämtliche Dateien sicherer geschützt als mit nur einem Passwort.

     

    Natürlich gilt auch beim Upload in die Cloud, dass du immer komplexe Passwörter wählen und keine Dateien hochladen solltest, die vertrauliche Informationen enthalten. Also vor allem keine Anschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Passwörter, Bank- oder Kreditkartendaten von dir oder weiteren Personen.

  • Falls es für dich notwendig oder wichtig sein sollte, vertrauliche und sensible Daten in eine Cloud zu laden, dann solltest du Verschlüsselungstechnologien in Erwägung ziehen. Dadurch minimierst du Sicherheitsrisiken. Dabei lässt sich zwischen zwei Technologien unterscheiden:

    Auf einem Bildschirm ist ein Schloss abgebildet. Daneben steht ein Computer.

    Einige Cloud-Anbieter bringen ihre eigene Verschlüsselung mit, nachdem die Daten hochgeladen wurden. So gibt es bei Microsofts OneDrive oder DropBox die kostenpflichtige Option, einen Ordner in der Cloud als Tresor anzulegen. Dabei kannst du Kontaktdaten von dir hinterlegen, welche du später zur Entschlüsselung nutzt. Du erhältst dann bei der Öffnung des Tresors einen Code an die angegebenen Daten und erhältst erst mit diesem Zugang zum Tresor.

    Andere Cloud-Anbieter wie zum Beispiel die magentaCloud der Telekom setzen auf eine andere Technologie: Hier werden die Dateiordner zunächst auf der Festplatte mit Zusatzprogrammen wie BoxCryptor oder Cryptomator verschlüsselt, bevor sie in die Cloud hochgeladen werden. Das Gute: Die Zusatzprogramme kennen die Cloud-Anbieter in der Regel und können das Hochladen übernehmen. Der Nachteil: Zum Öffnen des hochgeladenen gesicherten Ordners in der Cloud benötigst du immer das jeweilige Zusatzprogramm. Ist dieses auf einem anderen Rechner nicht installiert, hast du keinen Zugang zu deinen verschlüsselten Ordnern und Dateien in der Cloud.

    Ein Server sendet Dokumente an einen Computer, der wiederum die verschlüsselten Dokumente, auf denen ein Fragezeichen steht, an den Server schickt. Es ist ein Kreislauf.

    Egal für welche Sicherheitsmethode du dich entscheidest, du solltest immer eins bedenken: There is no cloud – it’s just someone else’s computer (Es gibt keine Cloud – es ist nur der Computer von jemand anderem). Das heißt, dass deine Dateien nicht mehr bei dir sind, sobald du sie in die Cloud lädst. Obwohl Cloud-Server besseren Schutz genießen als vielleicht dein eigener Laptop Zuhause, gibst du die Daten damit doch an einen anderen Ort und somit auch in andere Hände.

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