DiFue-logo
Bitte trage eine gültige Email-Adresse ein.
Bitte trage dein Passwort ein.
Passwort vergessen?
Bitte trage eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte trage ein Passwort ein.

Optional: Für die Ausstellung von Zertifikaten kannst du deinen Namen und dein Geburtsdatum angeben.

Bitte bestätigen Sie unsere AGB um fortzufahren.

C5 | Belästigungen & Fake News

Hier lernst du, wie du dich und andere vor Belästigungen und Fake News schützen kannst.

  • Online-Belästigungen können jeden treffen. Allein solche persönlichen Merkmale wie Aussehen, Herkunft oder Geschlecht können Anlass dafür bieten. Wie kann man sich und andere also für Online-Belästigungen sensibilisieren?                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        

    Es ist wichtig, virtuelle Belästigung ernst zu nehmen. Dabei ist es egal, ob sie dir oder einer anderen Person widerfährt. Handelt es sich um jemand anderes, dann hör der betroffenen Person zu und versuch, ihr ein Gefühl von Sicherheit und Verständnis zu geben.

    Auch wenn es schwerfällt, ignoriere oder blockiere die entsprechende Person. Du kannst auch Beratungsangebote oder Vertrauenspersonen aufsuchen und im Ernstfall die Polizei verständigen.

    Es lohnt sich, Screenshots von den Belästigungen und Beleidigungen zu machen, am besten mit Datum. Diese Beweise helfen später bei einer Meldung der Belästigungen.

    Du kannst Beleidigungen und Belästigungen in den sozialen Netzwerken auch ganz einfach melden. Klicke einfach auf den entsprechenden Kommentar. Soziale Netzwerke löschen offensichtlich rechtswidrige Inhalte innerhalb von 24 Stunden und Personen, die öfters auffallen, müssen damit rechnen, dass ihre Profile gelöscht werden.

    Freundschaftsanfragen sollten nur angenommen werden, wenn man die Person tatsächlich kennt. Überleg dir, wer deine Posts sehen soll. Du kannst auch ein privates und ein berufliches Profil erstellen, um dann noch genauer unterscheiden zu können, wer was sieht. Dazu gehört auch die Datensparsamkeit. Teile zum Beispiel nicht mit jedem deinen Standort über soziale Medien.

    Da Cyber-Grooming häufig auf Minderjährige abzielt, solltest du bei deinen Kindern besonders darauf achten, dass sie altersgerechte Angebote im Netz nutzen. Sprich mit deinen Kindern über Cyber-Grooming und klär sie auf. Ermutige sie, im Ernstfall auf Eltern und Vertrauenspersonen zuzugehen. Sensibilisiere deine Kinder für das Thema private Daten. Mach ihnen klar, dass sie vertrauliche Informationen wie Wohnort oder Telefonnummer nicht im Internet veröffentlichen sollten.

    Deine Firewall sollte immer aktiviert und deine Antivirensoftware immer auf dem aktuellsten Stand sein. Gestatte deinem Betriebssystem, regelmäßige Updates durchzuführen. Zusätzlich helfen regelmäßige Sicherheitsscans, um unerwünschte Apps zu erkennen und zu entfernen. Eine schnelle Online-Suche hilft dir hier. Du solltest die Stalkerware jedoch nicht entfernen, weil du sonst Beweise vernichtest. Stalkerware kannst du an einem hohen Datenverbrauch und einem auffallend schnell sinkenden Akku erkennen.

  • Online-Belästigung ist Gewalt und die Gewalt ist real. Und das sind auch die Auswirkungen, die sie auf das Leben haben kann. Betroffene klagen über psychische und physische Beeinträchtigungen wie Niedergeschlagenheit, Angst und Depressionen, Kopf- und Bauchschmerzen oder Schlafstörungen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass Betroffene von Cyber-Mobbing, Hate Speech, Cyber-Stalking und Cyber-Grooming nicht alleine sind. Es gibt online und offline sehr viele Hilfsangebote:

    Initiativen wie HateAid oder der Weisse Ring helfen. Hier finden Betroffene ein kostenloses Beratungsangebot und bei Bedarf auch eine Prozesskostenfinanzierung. Für Kinder und Jugendliche gibt es auch Präventionsprogramme wie Surf-Fair oder Medienhelden. Lehrkräfte und Eltern können sich bei Initiativen wie Klicksafe oder Jugendschutz.net über Cyber-Grooming informieren. Die Polizei bietet auch Beratung und Hilfe an.

  • Lass dich von Fake News nicht verunsichern, sondern vertraue auf dein Gefühl, wenn zum Beispiel die Überschrift einer Nachricht besonders reißerisch formuliert ist und bei dir die Alarmglocken schrillen. Wenn du Zweifel am Wahrheitsgehalt einer Meldung hast, achte auf folgende Indizien:

    Wer hat den Artikel geschrieben? Die meisten Meldungen im Internet erscheinen nicht anonym, sondern sind mit Namen gekennzeichnet – entweder dem vollen Namen oder zumindest mit einem Kürzel. Oft ergibt eine kurze Recherche, was für einen Hintergrund der oder die Autor:in hat und ob es noch weitere aufschlussreiche Texte gibt. Grundsätzlich gilt: Traue keinem Ölkonzern, der sagt, dass der Klimawandel nicht existiert.

    Schau dir die Inhalte genauer an und recherchiere, ob es auch andere Quellen gibt, die über den Sachverhalt berichten. Du kannst dazu auch einfach die Überschrift in eine Suchmaschine eingeben. Wie stellen andere das Thema dar? Auf welche Quellen beziehen sie sich?

    Bei Fake News in sozialen Netzwerken hilft es zu schauen, ob der oder die Nutzer:in vom Netzwerk verifiziert wurde – erkennbar am Häkchen neben dem Nutzernamen. Schau auch mal, wie viele Follower die Person hat und seit wann sie postet. All diese Aspekte können Hinweise auf Falschmeldungen sein. Aber ein verifizierter Account alleine ist umgekehrt noch keine Garantie dafür, dass dieser Account keine Falschmeldungen verbreitet.

    Es gibt Websites, auf denen du Nachrichten auf ihre Echtheit überprüfen kannst und die dir weiterführende Informationen zum Erkennen von Fake News geben. Dazu gehören unter anderem der Faktenfinder von Tagesschau.de, oder die Seiten Mimikama, Hoaxmap oder CORRECTIV.

     

  • Wenn deine Familie oder Freund:innen Fake News in sozialen Netzwerken oder Messengern teilen, solltest du sie darauf hinweisen. Veröffentlicht jemand wiederholt Fake News, kannst du diese Person meiden, indem du ihr nicht mehr folgst oder sie blockierst. Du solltest generell auch das soziale Netzwerk auf die Fake News hinweisen.

    Bei sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter kannst du Fake News direkt bei den jeweiligen Beiträgen zu melden:

    • Fake News melden
      Bei allen Beiträgen findest du oben rechts drei kleine Punkte. Klickst du darauf, öffnet sich ein Menü, in dem du „Support erhalten und Beitrag melden“ auswählen kannst. Daraufhin öffnet sich ein Fenster in dem du genau erläutern kannst, warum du den Beitrag melden möchtest (zum Beispiel wegen Fehlinformation).
    • Jemandem nicht mehr folgen
      Hierfür wählst du „XY nicht mehr folgen“ über die drei Punkte aus.
    • Jemanden blockieren
      Geh in den Chat mit der jeweiligen Person. Oben rechts im Chatfenster siehst du ein kleines „i“ in einem blauen Kreis. Wenn du daraufklickst oder tippst, öffnet sich ein neues Fenster. Weiter unten kannst du „Blockieren“ auswählen und somit jedweden weiteren Kontakt mit der Person unterbinden.
    • Ein Bild melden
      Du findest ein Bild unpassend, anstößig oder beleidigend? Dann kannst du den Beitrag melden, indem du über dem jeweiligen Foto oder Video auf die drei Punkte tippst. Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem du „Melden“ auswählen und einen Grund angeben kannst.
    • Eine Person einschränken, blockieren oder melden
      Wenn jemand wiederholt Fake News teilt und auch nicht auf deine Hinweise diesbezüglich reagiert, kannst du diese Person einschränken, blockieren oder gar melden. Klicke oder tippe dafür einfach auf das Profil der jeweiligen Person. Neben dem Profilnamen siehst du wiederum drei Punkte. Wenn du hier klickst oder tippst, kannst du auswählen, wie du weiter verfahren möchtest. Wenn du die Nutzer:in blockierst, kann diese dich nicht mehr kontaktieren – außer du löst die Blockierung auf. Ähnlich geht es beim Einschränken, nur kannst du hier detaillierter entscheiden, was du siehst und wie du mit der Person kommunizieren möchtest. Wenn du die Person meldest, prüft das soziale Netzwerk das entsprechende Profil und löscht es gegebenenfalls.
    • Die Inhalte einer Person stummschalten
      Wenn du mit einer Person noch Kontakt haben möchtest, aber ihre Inhalte nicht mehr angezeigt haben möchtest, klicke einfach unter den Namen. Dort findest du das Symbol einer Person mit einem Häkchen dahinter. Das bedeutet, dass du diese Person abonniert hast und ihre Inhalte sehen kannst. Wenn du nun auf das Symbol tippst oder klickst, kannst du „Nicht mehr abonnieren“ auswählen.
    • Einen Beitrag melden
      Du findest einen Tweet unpassend, anstößig oder beleidigend? Auch bei Twitter kannst du Beiträge über die drei Punkte melden. Wenn du auf diese tippst, öffnet sich ein neues Fenster und du kannst „Tweet melden“ auswählen und einen Grund angeben.
    • Eine Person blockieren oder melden
      Wenn jemand aus deinem Netzwerk wiederholt Fake News veröffentlicht und auch nicht auf Hinweise diesbezüglich reagiert, kannst du diese Person blockieren oder gar melden. Klicke oder tippe dafür einfach auf die drei Punkte über einem Tweet der Person und wähle „blockieren“ aus. Du siehst dann keine Inhalte dieser Person mehr.
    • Ist es Cybermobbing?
      Sind die Fake News persönlich gegen dich gerichtet, bewegen wir uns im Bereich des Cybermobbings, also des Mobbings im Internet. Du könntest dich in diesem Fall an die Polizei wenden. Diese ist verpflichtet, eine Strafanzeige aufzunehmen.

Mein Wissen üben Gelernt

Frage 1 | 5
  -  
Teilprüfung starten