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B5 | Suchmaschinen

Hier lernst du alles über verschiedene Suchmaschinen und wie du sie nutzt.

  • Das Internet ist voll von verschiedenen Websites und Themen. Einen Überblick darüber zu haben, ist unmöglich. Um trotzdem das zu finden, was man sucht, gibt es Suchmaschinen. Das sind Dienste, die sich für dich auf die Suche nach Information und Medien im Netz machen – nach Begriffen, Schlagworten oder Antworten auf komplizierte Fragen. Nachdem du einen oder mehrere Begriffe in die Suchmaske eingetragen hast, dauert meistens noch nicht einmal eine Sekunde und die Ergebnisse deiner Suche werden dir als Liste angezeigt. Du kannst nun die Ergebnisse anklicken und anschauen, die dir besonders passend erscheinen. Neben Websites kannst du Bilder, Videos, Nachrichten oder Shopping-Angebote finden.

    Weil die allermeisten Menschen Google zum Suchen im Netz nutzen, gibt es dafür sogar schon ein eigenes Wort: Wenn wir etwas im Netz suchen, können wir es „googlen“.

  • Es gibt einige unterschiedliche Suchmaschinen. Für welche entscheidet man sich da am besten? Einheitlich ist bei fast allen Suchmaschinen, dass sie ihr Geld mit Werbeanzeigen verdienen. Deswegen sind sie für dich kostenlos. Es hilft also, einmal darüber nachzudenken, was einem bei einer Suchmaschine besonders wichtig ist: Datenschutz, genaue Sucherergebnisse oder soziales Engagement.

    Wie sieht es nun bei den bekanntesten Suchmaschinen in Bezug auf Datenschutz, die Sucherergebnisse und soziales Engagement aus?

    • Datenschutz: Google sammelt sehr viele Daten. Dazu gehört zum Beispiel welchen Browser du nutzt, dein Standort oder deine Telefonnummer. So kann sich Google ein sehr genaues Bild seiner Nutzer:innen machen. Die Daten werden dafür benutzt, gezielt Werbung zu platzieren. Deshalb siehst du beispielsweise Werbung für Shampoo, nachdem du „Haare wie Heidi Klum“ gegoogelt hast. Laut Google werden aber keine Daten weitergegeben, die jemanden persönlich identifizieren.
    • Genaue Suchergebnisse: Die Treffer einer Google-Suche gelten als sehr genau und die Bedienung ist sehr einfach. Das liegt auch daran, dass so viele Menschen Google nutzen. Denn mit jeder Suche lernt Google dazu und verbessert sich dadurch stetig.
    • Soziales Engagement: Google wirbt nicht damit, dass Einnahmen sozialen Zwecken zugutekommen.

    Microsoft Bing ist, wie der Name verrät, die Suchmaschine von Microsoft und hat ihren Sitz in den USA.

    • Datenschutz: Auch Bing sammelt viele Daten der Nutzer:innen und verkauft diese zu Werbezwecken an Dritte. Da Bing seinen Sitz in den USA hat, gelten auch die weniger straffen Datenschutzrichtlinien des Landes.
    • Genaue Suchergebnisse: Auch die Ergebnisse von Bing sind sehr genau, allerdings sind sie nicht so genau wie die von Google.
    • Soziales Engagement: Bing wirbt nicht damit, dass Einnahmen sozialen Zwecken zugutekommen.

    DuckDuckGo gilt als die privatsphärenfreundliche Alternative aus den USA.

    • Datenschutz: DuckDuckGo wirbt stark damit, Wert auf den Schutz deiner Daten zu legen. Die Suchmaschine sammelt und verkauft also keine Daten.
    • Genaue Suchergebnisse: Die Ergebnisse von DuckDuckGo sind nicht auf dem gleichen Level wie die Ergebnisse von Google und Bing. Es werden beispielsweise keine Standortdaten erfasst, weshalb die Suchergebnisse nicht direkt auf dich zugeschnitten sein können.
    • Soziales Engagement: DuckDuckGo wirbt nicht damit, dass Einnahmen sozialen Zwecken zugutekommen.

    Ecosia ist eine deutsche Suchmaschine.

    • Datenschutz: Ecosia legt wie DuckDuckGo großen Wert darauf, die Privatsphäre der Nutzer:innen zu schützen. Es werden keine Daten gesammelt oder verkauft.
    • Genaue Suchergebnisse: Die Ergebnisse dieser Suchmaschine gelten als befriedigend. Auch hier ist der Grund dafür vermutlich vor allem der, dass weniger gesammelte Nutzer:innendaten auch ein weniger gutes Suchergebnis liefern können. Interessant ist, dass Ecosia seine Suche über Bing laufen lässt.
    • Soziales Engagement: Ein Teil der Einnahmen wird dafür verwendet, weltweit Bäume zu pflanzen und so Wald aufzuforsten. Zusätzlich dazu versucht Ecosia, klimaneutral zu handeln.

    Browser-Adresszeile

    Mittlerweile ist hinter der Adresszeile eines jeden Browsers automatisch eine Suchmaschine hinterlegt. Du tippst dort die Begriffe ein, die du suchen möchtest und die Suche startet, ohne dass du jemals die Website einer Suchmaschine geöffnet hast. Welche Suchmaschine sich hinter der Adresszeile verbirgt, änderst du in den Einstellungen (oftmals im Burgermenü zu finden) deines Browsers.

     

  • Klicke auf die Felder:

  • Die Ergebnisliste bei einer Internetrecherche ist meistens unendlich lang. Schau dir die Suchergebnisse genauer an, um zu beurteilen, welche Ergebnisse am besten passen. Beachte, dass unter den Suchergebissen auch Werbeanzeigen sind.

    1. Bei jedem Suchergebnis wird dir der Link zur Website angezeigt. Schaue dir diesen an, um einen ersten Eindruck dafür zu bekommen, ob eine Website für dich relevant ist.
    2. Schau auch in dem kurzen Text, der bei den meisten Suchmaschinen zu jedem Suchergebnis angezeigt wird, ob dein Suchbegriff darin vorkommt.
    3. Werbung kannst du manchmal erst auf den zweiten Blick von den anderen Suchtreffern unterscheiden. Werbeanzeigen stehen oft ganz oben in der Trefferliste. Du erkennst sie daran, dass sie etwa mit einer anderen Farbe unterlegt sind oder an einem kleinen Hinweis wie „Anzeige“, „Werbung“ oder „Ad“. Ad steht für advertisement, der englische Begriff für Werbung.
  • Wenn du auf der Suche nach einem Job bist, kannst du die zuvor genannten Suchmaschinen nutzen. Du kannst aber auch mit speziellen Suchmaschinen suchen, die dir nur offene Stellenangebote anzeigen und keine anderen Ergebnisse. Von diesen Suchmaschinen gibt es verschiedene, einige sind allgemein, andere nur für bestimmte Branchen geeignet.

    Die bekanntesten und größten allgemeinen Suchmaschinen für die Jobsuche sind die Folgenden:

    Indeed ist eine der größten Job-Suchmaschinen und eine Meta-Suchmaschine. Das bedeutet, dass Unternehmen nicht direkt bei Indeed Stellenangebote veröffentlichen. Stattdessen werden bei Indeed Stellenangebote von verschiedenen Jobbörsen und Websites gebündelt angezeigt. Indeed gibt es inzwischen in 60 Ländern.

    Die Job-Suchmaschine der Bundesagentur für Arbeit gibt es schon sehr lange. Hier können Arbeitssuchende nicht nur nach Stellenangeboten suchen, sondern auch ein Stellengesuch veröffentlichen und ein eigenes Bewerbungsprofil anlegen. Außerdem gibt es zahlreiche Filter und einen Extra-Bereich für Ausbildungssuchende.

    Kimeta hat in Deutschland eine große Reichweite und bietet zahlreiche Filtermöglichkeiten. Bei manchen Stellenangeboten kannst du dich direkt über Kimeta bewerben. Dies muss das Unternehmen, dessen Stellenangebot dich interessiert, allerdings einstellen.

    Die Job-Suchmaschine Monster ist in Deutschland sehr erfolgreich. Da Monster seinen Service weltweit anbietet, kannst du auch in vielen anderen Ländern nach Jobs suchen. Neben der Suche nach offenen Stellen bietet Monster auch viele Informationen und Tipps zu den Themen Bewerbung und Karriere.

    Die Job-Suchmaschine Stepstone gibt es bereits sehr lange. Weil Stepstone sehr groß und auch international genutzt wird, kannst du hier auch nach Stellenangeboten im Ausland suchen. Die Suchmaschine bietet sehr viele Filtermöglichkeiten. Wenn du alle Möglichkeiten von Stepstone nutzen möchtest, musst du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrieren. Dies ist kostenfrei. Neben der Suche nach Stellenangeboten erhältst du praktische Tipps zum Bewerben und zum Berufsleben.

    E-Mail-Benachrichtigungen

    Wenn du regelmäßig über neue Stellenangebote informiert werden möchtest, kannst du bei der Suchmaschine deine E-Mail-Adresse hinterlegen. Dann wirst du immer per E-Mail informiert, wenn ein neues Stellenangebot online ist, das zu deinem Suchbegriff passt.

Mein Wissen üben Gelernt

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