DiFue-logo
Bitte trage eine gültige Email-Adresse ein.
Bitte trage dein Passwort ein.
Passwort vergessen?
Bitte trage eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte trage ein Passwort ein.

Optional: Für die Ausstellung von Zertifikaten kannst du deinen Namen und dein Geburtsdatum angeben.

Bitte bestätigen Sie unsere AGB um fortzufahren.

C4 | Soziale Netzwerke

Hier lernst du mehr über den sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken.

  • Soziale Netzwerke sind deine Möglichkeit, das Internet aktiv mitzugestalten. Hier kannst du dich austauschen, über interessante Themen diskutieren und mit Freund:innen in Kontakt bleiben. Dies sind die meistgenutzten sozialen Netzwerke:

     

    Bei Facebook kannst du Bilder, Videos, Kommentare und Veranstaltungstermine posten (veröffentlichen). Du kannst Erinnerungen und Erfahrungen teilen und Freund:innen wiederfinden. Links von interessanten Artikeln oder Videos anderer Plattformen kannst du hier ebenfalls teilen. Auf Facebook findest du neben Privatpersonen auch Unternehmen, Verbände und Institutionen mit einer eigenen Seite – auch uns! Außerdem kannst du bei Facebook offene, aber auch geschlossene Diskussionsgruppen zu allen möglichen Themen gründen oder ihnen beitreten. Facebook spricht vor allem Erwachsene an.

    Facebook ist ein Angebot der Meta Platforms, Inc.

    Bei Instagram kannst du Fotos und Videos in deinem Profil veröffentlichen und Veröffentlichungen von Familie und Freund:innen, aber auch von deinen Lieblingsbands, Lieblingsrestaurants oder politischen und öffentlichen Institutionen folgen. Das bedeutet, du kannst deren Beiträge ansehen, kommentieren und bewerten. Fotos werden immer eingebunden, auch wenn du einen Text postest. Instagram spricht überwiegend Erwachsene an.

    Beachte: Links funktionieren in den Kommentaren bei Instagram nicht.

    Instagram ist ein Angebot des US-Unternehmens Meta Platforms, Inc.

    Snapchat ist ein weiteres soziales Netzwerk, mit dem du kurze Videos und Fotos machst und mit deinen Freund:innen privat oder mit deinen Followern öffentlich teilen kannst. Sie werden aber nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Du kannst auch Videos anderer Nutzer:innen anschauen, kommentieren und bewerten.

    Snapchat ist ein Angebot des US-Unternehmens Snapchat Inc.

    Auf Twitter kannst du kurze Nachrichten von maximal 280 Zeichen mit anderen teilen. Diese Nachrichten werden Tweets genannt. Du kannst bei Twitter auch Fotos, Videos und Links verbreiten. Journalist:innen, Poltiker:innen, NGOs und Unternehmen nutzen Twitter wegen seiner Schnelligkeit und Aktualität sehr gerne. Daher findest du hier auch viele politische Diskussionen.

    Twitter ist ein Angebot des gleichnamigen US-Unternehmens.

    TikTok ist ein weiteres soziales Netzwerk, mit dem du kurze Videos aufnehmen und veröffentlichen kannst. Du kannst auch Videos von anderen Nutzer:innen anschauen, kommentieren und bewerten. Das Besondere an TikTok ist, dass ein Begleitton ausgewählt werden kann. Das können Musikstücke sein, aber auch Sprüche oder Witze von Prominenten. Zu diesen kann man dann sein eigenes Video hinterlegen, was viele für lippensynchrones Nachsprechen nutzen. Die App wird mehrheitlich von Kindern und Jugendlichen genutzt.

    TikTok ist ein Angebot des Unternehmens ByteDance mit Sitz in China. Dort wird es unter dem Namen „Douyin“ angeboten.

    Vielleicht hast du schon mal ein Video auf YouTube gesehen? YouTube ist zwar auch ein soziales Medium, weil es Kommentare und somit Austausch zulässt. Eine Verknüpfung der Profile (also ein Netzwerken) über Freundeslisten ist jedoch nicht möglich. Du kannst eigene Videos drehen und diese auf YouTube hochladen, mit anderen teilen und kommentieren lassen. Das Netzwerk ist bei Menschen jeden Alters beliebt, viele Nutzer:innen sind Jugendliche und junge Erwachsene.

    YouTube ist ein Angebot des US-Unternehmens Google.

    Twitch ist eine Livestreaming-Plattform. Nutzer:innen können das, was sie im Moment tun (wie in einer TV-Sendung) ins Internet übertragen. So kann man beispielsweise Personen dabei zuschauen, was sie gerade kochen. Der Vorteil des „Livestreamings“ liegt auf der Hand: Die „Streamer“ können umgehend auf die Kommentare im Chat reagieren. Du kannst, wie bei einer Videokonferenz, auch deinen Bildschirm übertragen und das tun, wofür Twitch ursprünglich entwickelt wurde: mit Mitspielern über weitere Strategien in Computerspielen diskutieren. Auf Twitch findest du Nutzer:innen jeden Alters und mit vielen unterschiedlichen Interessen.

    Twitch ist ein Angebot des US-Unternehmens Amazon.

    Die hier vorgestellten sozialen Netzwerke haben ihre Nutzer:innen vor allem in Europa und in Nordamerika. Auf anderen Kontinenten nutzen die Menschen ganz andere soziale Netzwerke. Zum Beispiel kommunizieren 380 Millionen Menschen aus China über „Sina Weibo“, 570 Millionen auf „Q-Zone“, 840 Millionen auf „Tencent QQ“ und eine Milliarde bei „WeChat“. 90 Millionen russischsprachige Menschen (auch in Deutschland) nutzen VK.

  • 1. Registrierung

    Bevor du so richtig in einem sozialen Netzwerk starten kannst, musst du dich registrieren. Das ist meist in ein paar Minuten erledigt. Alles, was du dazu brauchst, ist eine E-Mail-Adresse und einen Namen.

    Bei Facebook herrscht eine Klarnamenspflicht. Dort bist du verpflichtet, deinen Vor- und Nachnamen anzugeben. Bei anderen sozialen Netzwerken sind Nutzernamen üblich.

    2. Dein Profil erstellen

    Gebe in deinem Profil so viel oder so wenig an, wie es dir für die Nutzung des sozialen Netzwerks richtig erscheint. Manche geben hier bis hin zu Fotos und ihren Pronomen sehr viel über sich preis, andere halten sich lieber bedeckt. Es gibt hier kein richtig und kein falsch. Aber: je mehr du über dich preisgibst, desto mehr können diese Informationen teilweise unwiderruflich im Internet bestehen bleiben.

    3. Folgen und gefolgt werden

    Freund:innen oder Familienmitglieder, Personen des öffentlichen Lebens oder Organisationen. Es sind scheinbar keine Grenzen gesetzt, wem du folgen und wessen Inhalte du sehen kannst. Fast jeder und alles nutzt mittlerweile irgendein soziales Medium. Wichtig für dich: auch dir kann man folgen, wenn du es über die Einstellungen zugelassen hast. Das kann den Reiz sozialer Netzwerke ausmachen, da die eigenen Interessen mit vielen Menschen geteilt werden können. Denk aber immer daran, dass du andere Menschen blockieren kannst, darfst und solltest, sobald es für dich unangenehm wird.

    4. Der Hashtag

    Das Hashtag-Symbol (#) gibt es schon länger, aber erst durch soziale Medien ist es in aller Munde. Der Nutzen des Hashtags ist es, Themen zu sortieren. Wenn du beispielsweise gerne und oft über deine Mayonnaisen-Kollektion Posts veröffentlichst, dann tagge (kennzeichne) sie mit den entsprechenden Hashtags:
    #mayonnaise #senfbasiert

    Twitter hat den Hashtag für diese Funktion nicht erfunden, aber als erstes großes Unternehmen so genutzt.

  • Ein sicheres Passwort und wenn möglich, eine Zwei-Faktor-Authentisierung sollten bei der Nutzung von sozialen Netzwerken selbstverständlich für dich sein. Darüber hinaus gibt es noch ein paar andere Sicherheitsaspekte, die du bei der Nutzung von sozialen Netzwerken beachten solltest:

    Wenn du dir unsicher bist, recherchiere lieber ob es sich wirklich um die Person handelt, für die sie sich ausgibt. Stelle dir immer folgende Fragen: Warum will die Person mich kontaktieren oder mit mir befreundet sein? Will ich das auch?

    Überleg dir genau, welche Informationen du über dich preisgeben und öffentlich machen willst. Du solltest nie vertrauliche Daten wie Passwörter oder Bankdaten über soziale Netzwerke teilen. Wenn dir die Sicherheitsvoreinstellungen deines Netzwerks nicht ausreichen, kannst du sie nach deinen Bedürfnissen anpassen. Log dich dazu ein, und schau unter „Sicherheit“ oder auch „Privatsphäre“ nach, ob du etwas verändern möchtest, um dich und deine Daten zu schützen.

    Diese Frage solltest du dir vor jeder Veröffentlichung stellen. Vielleicht sollen Kolleg:innen deine Urlaubsbilder gar nicht sehen oder nur Freund:innen von deinem Wochenende erfahren? Dann solltest du deine Posts vor bestimmten Personen oder Personengruppen verbergen. Bei Facebook, Instagram und Twitter kannst du dein Konto sogar so privat einstellen, dass Menschen, die deine Beiträge sehen wollen, dir erst eine Anfrage senden müssen. Bei Facebook kannst du zusätzlich für jeden Beitrag auswählen, ob dieser öffentlich, nur für Freunde oder gar nur für „enge Freunde“ sichtbar sein soll.

    Achte auch darauf, die Persönlichkeitsrechte anderer nicht zu verletzen. Frage Personen vorher, ob sie in Nachrichten erwähnt oder auf Bildern markiert werden möchten. Falls du Bilder, die jemand anderes gemacht hat, posten möchtest, achte bitte darauf, diese Person als Urheber:innen zu erwähnen.

    Bilder von Kindern können im schlimmsten Fall zu Missbrauch und Mobbing führen, wenn sie in falsche Hände gelangen und von Dritten verbreitet werden. Auch Kinder haben Persönlichkeitsrechte und damit das Recht, selbst zu entscheiden, ob sie irgendwo abgebildet werden wollen oder nicht. Wenn deine Kinder alt genug sind, informierst du dich am besten mit ihnen zusammen, welche Risiken und Gefahren es in sozialen Netzwerken gibt und wie man dagegen vorgehen kann. Gute Anlaufstellen hierfür sind Schau hin!, Jugendschutz.net oder klicksafe.

    Die Anmeldung beim Online-Shopping oder bei einem Online-Anbieter über dein soziales Netzwerk-Profil nennt sich Social Login. Wenn du dich so anmeldest, werden deine Daten und Aktivitäten an das jeweilige soziale Netzwerk weitergeleitet und Kriminelle kommen leichter an deine Daten, weil sie die Anmeldedaten mehrfach abgreifen können. Social Logins füttern so Onlinedienste zusätzlich mit deinen Daten und deinem Nutzungsverhalten.

    Bei einigen sozialen Netzwerken kannst du einsehen, mit welchen Apps oder Websites dein Profil verknüpft ist. Wenn du nicht möchtest, dass deine Daten mit anderen Websites ausgetauscht werden, dann entzieh der jeweiligen App einfach das Zugriffsrecht. Dies kannst du in den Einstellungen des jeweiligen Netzwerkes festlegen.

Mein Wissen üben Gelernt

Frage 1 | 5
  -