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A4 | Smart Home

Hier lernst du, was ein Smart Home ist und welche Sicherheitsaspekte man beachten sollte.

  • Das Smart Home wird auch Internet of Things (IoT) genannt. Zur Datenübertragung nutzen viele IoT-Geräte WLAN oder Bluetooth. Es gibt aber auch eigene Funkstandards wie etwa ZigBee oder Z-Wave. Die haben den Vorteil, dass sie die heimische WLAN-Verbindung nicht zusätzlich belasten. 

    Manche IoT-Systeme haben einen eigenen Hub, also eine eigene Steuerzentrale oder Basisstation. Die Basisstation funktioniert wie eine Art Vermittler zwischen uns und der Technik: Wir sagen ihr, was wir wollen, und die sendet die entsprechenden Befehle dann an die Geräte. Bei anderen Geräten, etwa bei Lautsprechern mit Sprachassistenten, ist der Hub in der Cloud: Hier stellt der Router die Verbindung zwischen Gerät und Steuerungszentrale her. Auch bei anderen IoT-Geräten, die das WLAN nutzen und sich etwa per App steuern lassen, ist der Router die entscheidende Schnittstelle.

    Einige Hersteller bieten auch Smart Home Geräte, die nur lokal und ohne Internetzugriff funktionieren. Das macht sie um ein vielfaches sicherer, aber auch weniger nutzbar. Beispielsweise kannst du dann nicht mehr unterwegs auf Geräte zugreifen oder etwas per Sprachassistent bestellen.

  • IoT-Geräte können das Leben leichter und sicherer machen und uns dabei helfen, Ressourcen einzusparen: Wasserstandsmelder schlagen Alarm, falls die Waschmaschine ausläuft, smarte Steckdosen denken von selbst ans Stromsparen und das Heizungs-Thermostat mit App-Steuerung macht ein gutes Raumklima.

    Ein smartes Zuhause birgt aber auch Risiken: 

    • Die IoT-Geräte, die du nutzt, kommunizieren miteinander oder mit ihren Servern und tauschen Daten aus. Das können sensible Informationen über dich sein.  
    • Ein Problem bei IoT-Geräten können auch Sicherheitslücken sein, die zu spät oder gar nicht erkannt und geschlossen werden.

    Eine bisher noch nicht ganz gelöste Problematik sind die vielen verschiedenen Funkstandards. Deshalb verstehen sich IoT-Geräte unterschiedlicher Hersteller oft nicht – sie sprechen nicht die gleiche Sprache. Wenn mehrere IoT-Geräte auf das gleiche Protokoll setzen und sich verstehen, nennt man das „Interoperabilität“. Funkstandards, die die herstellerübergreifende Kommunikation von IoT-Geräten ermöglichen, sind etwa Zigbee oder Z-Wave.

    Mit dem Projekt „Matter“, an dem möglichst viele Hersteller von Smart Home Geräten beteiligt sind, soll ein einheitlicher Funkstandard entwickelt werden.

  • Bei allen Geräten in deinem Smart Home gilt: „Safety first!“ Sicherheit muss sein. Denn IoT-Geräte sind oft mit dem Internet verbunden. Deshalb gelten hier die gleichen Regeln wie für alle anderen vernetzte Geräte auch – vom Smartphone bis zu Ihrem PC.

    Diese Tipps solltest du befolgen:

    Ändere die voreingestellten Passwörter der verschiedenen Geräte und stell die jeweiligen Sicherheitseinstellungen möglichst streng ein. Dies gilt auch für das Gerät, mit dem du dein Smart Home steuerst, also das Smartphone, der PC oder der Router.

    Installiere ein aktuelles Antivirenprogramm und aktiviere die Firewall auf deinem Router.

    Erstell für die IoT-Geräte ein Gastnetzwerk. Wenn du mehrere Geräte in einem Heimnetzwerk miteinander verbindest, solltest du dieses bestmöglich absichern und ausschließlich du solltest über Administrationsrechte verfügen.

    Kauf deine IoT-Geräte nur von bekannten Herstellern und recherchiere, ob regelmäßig Sicherheitsupdates angeboten werden. Diese installierst du im besten Fall jeweils so schnell wie möglich oder stellst ein, dass dein Gerät dies automatisch macht.

    Verbinde deine IoT-Geräte nur mit dem Internet, wenn es für deren Funktionsweise unbedingt notwendig ist. Wenn du deine Geräte auch ohne Internetverbindung steuern kannst, solltest du diese Möglichkeit nutzen. Das gilt zum Beispiel für eine automatische Steuerung von Rollläden oder von Lichtern im Haus oder in der Wohnung.

    Informiere dich beim Anbieter der Geräte darüber, welche persönlichen Daten dein Gerät nutzt und speichert. Bei personenbezogenen, also persönlichen Daten wie Fotos, E-Mail-Adressen oder deinem Standort solltest du darauf achten, wo diese gespeichert werden – auf Servern in Deutschland, in der EU oder woanders? Der europäische Datenschutz ist deutlich strenger als etwa der US-amerikanische. Hierzu mehr in Themenbereich #D.

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