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A1 | Router & (W)LAN

Hier erfährst du alles über Router-Einstellungen und darüber, wie du selbst Netzwerke einrichtest.

  • Um Zuhause ins Internet zu gehen, brauchst du einen Router als Schnittstelle zwischen dem Netz und deinen Geräten. Über ihn kannst du dann per WLAN oder LAN ins Internet. Verbindungen via LAN-Kabel haben den Vorteil, dass sie stabiler sind und konstant hohe Datenraten garantieren. WLAN wiederum garantiert mehr Freiheit und verzichtet auf nervige Kabel. 

    Die Einstellungen des Routers kannst du ganz bequem über den Browser anpassen. Jeder Router hat im heimischen Netz eine eigene IP-Adresse. Die findest in der Bedienungsanleitung deines Routers. Sie kann zum Beispiel 192.168.0.1 lauten. Tippe diese Adresse einfach ins Adressfeld des Browsers ein. Manche Router erreichst du – je nach Anbieter – auch über Kürzel wie „fritz.box“, „easy.box“ oder „speedport.ip“.

    Grafik eines Routers, der Funksignale abgibt.

    Zur Anmeldung brauchst du Login-Namen und Passwort. Hast du diese noch nicht selbst geändert, findest du sie auf einem Aufkleber auf dem Router selbst oder in der Bedienungsanleitung. Was du auf der Seite des Router-Kontrollzentrums siehst, hängt vom Hersteller beziehungsweise von deinem Internetanbieter ab.

    Bei den meisten Routern kannst du etwa folgendes einstellen:  

    • Name und Passwort deines Netzwerks 
    • WPS ein- oder ausschalten
    • ein Gast-WLAN verwalten
    • die aktuell verbundenen Geräte überprüfen
    • eine Zeitschaltung einrichten 
    • den Verschlüsselungsstandard festlegen (WPA2/WPA3) 
    • die Geräte festlegen, die sich mit dem WLAN verbinden dürfen
    • bei Verbindungsproblemen Kanal, Bandbreite und WLAN-Frequenzen (2,4 GHz/5 GHz) ändern
  • Die Daten, die zwischen Router und Smartphone, Laptop oder Tablet gesendet werden, können von außen abgegriffen werden.

    Es ist deshalb unumgänglich, folgende Sicherheitsmaßnahmen zum umfangreichen Schutz vorzunehmen:

    Der Standard zur Verschlüsselung heißt WPA (Wi-Fi Protected Access) und wurde 2003 eingeführt. Diese erste Variante gilt aber heute nicht mehr als sicher und sollte nicht verwendet werden. 2004 wurde mit WPA2 eine bessere Verschlüsselungsmethode eingeführt. Seit 2018 gibt es WPA3. Es bietet bessere Verschlüsselung und einen Schutz vor sogenannten Wörterbuch-Attacken

    Manche Router-Modelle lassen in den Einstellungen einen Hybrid-Modus aus WPA2 und WPA3 zu – dann nutzen sie immer den jeweils besten verfügbaren Standard. WPA3 ist nicht abwärts kompatibel – das heißt, ein Gerät, das nur WPA3 unterstützt, kann keine gesicherte Verbindung mit einen WPA2-fähigen Gerät aufbauen. 

    Damit ein WLAN wirklich sicher ist, solltest du auch immer darauf achten, dass du ein ausreichend komplexes Passwort wählst, das nicht im Wörterbuch zu finden ist und deinem Netzwerk einen eigenen Namen geben, der keine Rückschlüsse auf deine Wohnung zulässt.

    Eine Schwachstelle in WPA2 ist die Funktion „Wi-Fi Protected Setup“ (WPS). Die kannst du etwa nutzen, um neue Geräte per Knopfdruck mit deinem Router zu verbinden, ohne das Passwort eingeben zu müssen. WPS wird mit WPA3 nicht unterstützt. An dessen Stelle tritt „Wi-Fi Easy Connect“. Bei diesem Verfahren kommt ein QR-Code zum Einsatz, den Nutzer:innen etwa mit ihrem Smartphone scannen können.  

    Ob deine Geräte WPA3 beherrschen, hängt von Betriebssystem und Gerätetreiber ab. Windows unterstützt WPA3 ab Windows 10, Version 1903. MacOS unterstützt WPA3 ab Version 10.15 (Catalina). iOS und iPadOS bieten WPA3-Support ab Version 13, und bei Android wurde die WPA3-Unterstützung mit Android 10 eingeführt. Bei Android und Windows hängt der tatsächliche Support aber stark davon ab, ob die jeweiligen Hersteller auch passende Gerätetreiber zur Verfügung stellen. 

  • Wenn du unterwegs kein WLAN hast oder es ausgefallen ist, kannst du mit deinem Smartphone einen Hotspot einrichten und die mobile Datenverbindung mit deinem Laptop teilen. Dein Smartphone übernimmt dann die Rolle des Routers für Geräte in der Umgebung, entweder drahtlos oder per Kabel.

    So geht die Einrichtung:

    Der Hotspot lässt sich über die Einstellungen des Smartphones einrichten. Wähle dazu in den Schnelleinstellungen das Hotspot-Symbol oder in den Einstellungen den Eintrag „Netzwerk und Internet“ und tippe dann auf „Hotspot und Tethering“. Dort kannst du einen Namen und ein Passwort für den Hotspot festlegen und sehen, welche Geräte verbunden sind. Achte auch hier auf Sicherheitsstandards. Verbindungen sollten mindestens mit WPA2 verschlüsselt sein, außerdem solltest du ein sicheres Passwort festlegen. Ist das Smartphone in einem WLAN eingewählt, kannst du die Verbindung via USB oder Bluetooth teilen (Tethering). Um einen WLAN-Hotspot einzurichten, darf das Android-Smartphone selbst nicht in einem WLAN eingewählt sein.

    Bei iOS und iPadOS findest du die Einrichtung direkt in den Einstellungen unter „Persönlicher Hotspot“. Dort kannst du Zugriff für andere erlauben aktivieren und ein Passwort eingeben.  

    Nun kannst du mit einem Zweitgerät (Smartphone, Tablet, Mac oder PC) das WLAN mit dem Namen deines iPhones oder Tablets auswählen. Nach der Eingabe des Passworts teilst du deine Internetverbindung. Aktiviere „Kompatibilität maximieren“ in den Einstellungen deines iPhones oder iPads, wenn beim Zweitgerät das WLAN mit dem Namen deines Geräts nicht angezeigt wird. Alternativ kannst du über Bluetooth oder USB- bzw. Lightning-Kabel deine Internetverbindung teilen, zum Beispiel unterwegs mit deinem Laptop. 

    Willst du die Verbindung trennen, schalte den Hotspot einfach aus, indem du „Zugriff für andere erlauben“ in den Einstellungen zum persönlichen Hotspot wieder deaktivierst. Eine Deaktivierung des persönlichen Hotspots über das Kontrollzentrum ist leider nicht möglich. Du kannst aber im Kontrollzentrum jegliche Internetverbindungen und somit auch den persönlichen Hotspot ausschalten, indem du die Symbole für das WLAN, für das Mobile Internet oder das Bluetooth-Symbol auswählst. Oder du gehst einfach in den Flugmodus.  

  • Wer sein eigenes Heimnetzwerk hat, kann Daten zwischen den Geräten im Netzwerk ganz einfach hin- und herschicken, ohne USB-Sticks oder externe Festplatten. Der Vorteil: die Geschwindigkeit. Daten sind im internen Netzwerk viel schneller an ihrem Ziel, als wenn man sie übers Internet schickt, wo geringe Upload-Bandbreiten sie ausbremsen.

    In einem Heimnetz ist der Router die Schaltzentrale. Geräte, die du per LAN-Kabel verbinden kannst (etwa einen Fernseher oder auch einen Desktop-PC), solltest du auf diese Weise an den Router anschließen. Alle anderen Geräte müssen mit demselben WLAN verbunden sein. Viel mehr musst du nicht vorbereiten, denn moderne Router spannen in der Regel von alleine ein Netzwerk auf, in dem Geräte untereinander kommunizieren können.

    Damit das auch klappt, musst du die Geräte aber noch im Netzwerk freigeben:

    Gehe in die Systemeinstellungen und wähle System. Klicke auf Info und gib dem PC einen eindeutigen Namen („Diesen PC umbenennen“). Öffne dann in den Einstellungen den Eintrag Netzwerk und wähle unter Status den Punkt Verbindungseigenschaften ändern. Wähle jetzt Dieser PC soll gefunden werden. 

    Alle freigegebenen Geräte müssten nun automatisch im Dateimanager auftauchen. Ist dort nichts zu sehen, versuche es unter Windows, indem du oben im Explorer \\(Freigabename) eingibst, also zum Beispiel \\Peters PC.

    Öffne in den Einstellungen den Reiter Freigaben und vergib unter Gerätenamen einen eindeutigen Namen für den Mac. Anschließend noch ein Häkchen bei Datenfreigabe setzen. 

    Nutze jetzt im Finder die Tastenkombination cmd+K und gib smb://(Freigabename) ein, also zum Beispiel smb://Peters PC. 

    Heimnetzwerke sind auch praktisch, um etwa gemeinsam auf einen Drucker zuzugreifen. Du kannst auch einen Computer von einem anderen aus fernsteuern. Dafür musst du in der Regel nur die entsprechende Bildschirmfreigabe oder Remote-Steuerung aktivieren. In manchen Fällen ist dafür aber eine Extra-Software notwendig, die auf beiden Geräten installiert sein muss (VNC). Der Rechner, der gesteuert wird, wird dann zum VNC-Server, der andere Rechner entsprechend zum VNC-Client.  

Mein Wissen üben Gelernt

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