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D3 | Logins und Passwörter

Hier erfährst du alles rund um Passwörter. Und du lernst, was die Zwei-Faktor-Authentisierung ist und wie du sie einrichtest.

  • Beim Einloggen identifizierst du dich als die Person, die berechtigt ist, auf die persönlichen Daten auf deinem Konto, Profil oder Account zuzugreifen. Das können zum Beispiel deine Geschäfts- oder Projektdateien oder deine E-Mails an Geschäftspartner sein. Oder du greifst auf den Account deines Unternehmens bei einem Online-Shop zu und kannst im Auftrag des Unternehmens Bestellungen tätigen. Es handelt sich also um vertrauliche Daten, die nicht für jeden zugänglich sein dürfen.

    Ein Schlüssel.

    Logins und Passwörter sind wie Schlüssel zu einem Safe – und je stärker das Passwort, desto schwieriger ist es zu knacken. Ein starkes Passwort ist der beste Schutz vor Kriminellen, die leider ständig versuchen Nutzerkonten zu knacken, um zum Beispiel an geschäftliche Daten zu kommen und diese für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.

  • Reihe von Sternchen, die ein verstecktes Passwort symbolisieren.

    12345“ ist kein starkes Passwort. Kriminelle Hacker knacken solche und andere einfache Passwörter in Bruchteilen von Sekunden. Doch, was ist ein sicheres Passwort eigentlich? Das ist ganz einfach erklärt. Es ist:

    Wähle unterschiedliche Passwörter für verschiedene Konten. Das Passwort für das soziale Netzwerk, das du privat nutzt (z.B. Facebook), sollte zum Beispiel nicht das gleiche sein, das du für dein berufliches soziale Netzwerk (z.B. LinkedIn) nutzt. Das ist wichtig. Denn sollte tatsächlich mal jemand dein Passwort erraten, endet der kriminelle Erfolg bei einem Netzwerk.

    Bis zu zehn Zeichen sind empfohlen, gerne mehr.

    Es enthält unterschiedliche kleine und große Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.

    Es handelt sich nicht um Wörter aus Wörterbüchern, nicht um Zahlenfolgen (also nicht um deinen Geburtstag) und auch nicht um gängige Wiederholungs- oder Tastaturmuster (wie z.B. „qwertz“). Nutze Fantasiewörter oder Dialekte, die kein Wörterbuch kennt.

  • Natürlich ist es schwer sich lange, komplizierte Passwörter zu merken – vor allem wenn es sich nicht nur um eins handelt! Hier sind ein paar praktische Tipps, wie es doch klappt und was du tun kannst, wenn du mal eins vergessen hast:

    Nutze die Merksatzmethode
    Wähl einen Satz, den du dir gut einprägen kannst und gib die Anfangsbuchstaben der Wörter ein. Ein Beispiel: „Ich esse gerne 3 Stückchen Pizza mit 2 Sorten se, plus 1 Wein“. Das ergibt: „Icesge3StPimi2SoKä,+1We“.

    Ergänze das Passwort für weitere Accounts
    Für den nächsten Account kannst du das Passwort dann einfach ergänzen. Bei YouTube kannst du so zum Beispiel „Icesge3StPimi2SoKä,+1We&YT“ als Passwort nutzen.

    Auf einem Teller liegen drei Pizzastücke. Dahinter ist Käse und eine Flasche Rotwein zu sehen. Unter dem Teller steht Icesge3StPimi2SoKä,+We

    Keine Panik, wenn du dein Passwort vergessen hast. Alle Anbieter haben auf der Login-Seite einen Link für diesen Fall eingefügt. In der Regel heißt dieser „Passwort vergessen?“ Wenn du daraufklickst und den Anweisungen folgst, kannst du ganz leicht dein Passwort ändern.

    Manche Browser bieten dir an, deine Passwörter zu speichern. Nutze das Angebot lieber nicht, denn dort sind sie ungeschützt. Nutze stattdessen Passwortmanager.

  • Viele Online-Anbieter bieten die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) an, um Hackern den Zugang zu deinen Konten zu erschweren. Wie der Name schon andeutet, haben Logins mit 2FA zwei Komponenten oder Faktoren: Dein Passwort und zum Beispiel einen weiteren Code. Dein Passwort ist fest, der Code wird bei jedem Login neu generiert und dir zugeschickt. Hier ist eine Übersicht der Möglichkeiten:

    Per SMS
    Du bekommst eine SMS mit dem Code auf dein Smartphone gesendet. In der Regel ist es ein Zahlencode, den du dann mit eingeben musst. Achte darauf, Berufliches vom Privaten zu trennen. Gebe nicht dein Diensthandy an, um dich in Privat-Accounts einzuloggen.

    Per Anruf
    Du bekommst einen Anruf bei dem dir der zweite Code angesagt wird. Schreib ihn einfach mit und gib ihn dann ein. Achte darauf,  Berufliches vom Privaten zu trennen. Gib nicht deine private Handynummer an, um Accounts für berufliche Zwecke zu entsperren.

    Per Authenticator-App
    Nutzt du eine Authenticator-App, meldet sich diese bei Anmeldeversuchen automatisch und verlangt eine Bestätigung per Button. Du musst also keinen zweiten Code eingeben, sondern tippst auf deinem Smartphone einfach nur auf „Bestätigen“. Im Vorfeld muss die App allerdings installiert und mit deinem Account verknüpft werden. Achte darauf, Berufliches vom Privaten zu trennen. Bestätige Zugänge zu deinen Privat-Accounts nicht mit dem Diensthandy.

    Mit Gesichtserkennung
    Manche Smartphones und Tablets erlauben den zusätzlichen Login per Gesichtserkennung. Bei den Apple iPhones heißt das „Face ID“. Nachdem man sich mit dem Passwort eingeloggt hat, verlangt das iPhone, dass du dein Gesicht in die Kamera hältst und in wenigen Millisekunden bist du im Konto. Hacker haben so keine Chance.

    Mit Fingerdrucksensor
    Neben der Gesichtserkennung gibt es auch Laptops und Handys mit Fingerabdrucksensor. Dabei legst du deinen Finger auf die jeweilige Stellen und erhälst Zugang.

    1. Log dich mit deinem Smartphone in den Account ein, für den du die 2FA aktivieren möchtest.
    2. Geh in die Einstellungen und such nach den Kategorien „Datenschutz“, „Sicherheit“, „Account“ oder „Login.“ So heißen meistens die Kategorien in denen du die Möglichkeit findest, die Zwei-Faktor-Authentisierung zu aktivieren.
    3. Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, klicke auf SMS und gib deine Handynummer an. Du musst diese dann per SMS bestätigen.
    4. Fertig! Jetzt erhältst du nach jedem Login mit deinem Passwort zusätzlich per SMS einen Code, den du als zweites Passwort nach deinem eigentlichen Passwort eingeben musst.
    1. Geh in den App Store deines Smartphones und lad eine Authentifizierungs-App herunter. Diese heißen beispielsweise „Google Authenticator“, „LastPass“, „Authenticator“ oder „Microsoft Authenticator“. Es spielt keine Rolle, welche App du herunterlädst.
    2. Log dich dann in den Account ein für den du die 2FA aktivieren möchtest und geh auf die Einstellungen deines Accounts. Such nach den Kategorien „Datenschutz“, „Sicherheit“, „Account“ oder „Login“, dort findest du in aller Regel die Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentisierung zu aktivieren.
    3. Nun wähle die Option „App“ aus und bestätige sie. Die Seite geniert daraufhin einen QR-Code, den du mit deiner Authenticator-App einscannen kannst.
    4. Fertig! Deine App ist jetzt mit deinem Account verknüpft.

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